Ludwigshöhstraße 46 - 64285 Darmstadt - 24 Stunden Soforthilfe unter 06151 96810


Wir möchten Ihnen in dieser Rubrik eine Orientierung zu den einzelnen Schritten einer Bestattung geben. Die Reihenfolge in der Entscheidungen zu treffen sind, können selbstverständlich in einem anderen Ablauf sein. Zudem möchten wir Ihnen einen Überblick über unser Leistungsangebot geben und Ihnen die Sicherheit vermitteln, dass wir immer an Ihrer Seite sind.

1. Ärztliche Todesbescheinigung

Tritt der Tod im häuslichen Umfeld ein, muss sofort der Hausarzt, die ärztliche Notdienstzentrale (06151 896669) oder die Notrufzentrale (112) informiert werden. Dies ist erforderlich, damit ein Arzt die Todesbescheinigung ausstellt.

2. Aussegnung / Abschiednahme

Die Aussegnung bezeichnet in der christlichen Liturgie eine Andacht, bei der der Sterbende oder der Verstorbene noch einmal gesegnet wird. Hierzu können Familienmitglieder eingeladen werden. Die Aussegnung ist von der Gestaltung formlos und rein an den kirchlichen Aspekten orientiert. Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Element. Das wichtigste für Sie - eine Überführung vom Sterbeort zum Friedhof muss nicht unmittelbar sein. Sie sollte spätestens nach 36 Stunden durchgeführt werden.

3. Überführung vom Sterbeort

Wir überführen im ersten Schritt vom Sterbeort zu uns in unsere klimatisierte Räumlichkeiten. Ist der Trauerfall in einer anderen Stadt oder einem anderen Land eingetreten, dann organisieren wir ebenso alle notwendigen Formalitäten. Bevor eine Überführung von einem weiter entfernten Ort durchgeführt wird, sollte zuerst die Bestattungsart bedacht werden. Bei einer gewünschten Feuerbestattung besteht die Möglichkeit, dass alle Leistungen am Sterbeort erbracht werden und rein die Urne mit der enthaltenen Asche überführt wird.

4. Beratungsgespräch

In diesem Gespräch gehen wir auf alle Ihre Fragen ein und zeigen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten zu den jeweiligen Wünschen zum Ablauf einer Bestattung auf. Dieses Gespräch kann in unserem Räumlichkeiten stattfinden oder wir besuchen Sie auch gerne in Ihrem häuslichen Umfeld. Für dieses Gespräch müssen Sie noch keine Unterlagen mitbringen. Alle benötigten Dokumente können jederzeit nachgereicht werden oder wir helfen Ihnen bei deren Beschaffung.

4.1. Erste wichtige benötigte Dokumente

Für die Beantragung der Sterbeurkunden bei dem zuständigen Standesamt benötigen wir folgende orginal Dokumente:

Bei ledig verstorbene Personen die Geburtsurkunde
Bei verheiratet verstorbene Personen die Heiratsurkunde
Bei verwitwet verstorbene Personen die Heiratsurkunde und die Sterbeurkunde des Ehepartners
Bei lgeschiedenen verstorbene Personen die Heiratsurkunde und das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

Urkunden aus dem Ausland müssen mit einer beglaubigte Übersetzung ergänzt werden.

Der Personalausweis wird immer benötigt.

Bei vorhandenen Grabstätten die Graburkunde oder die Grabnummer oder den Namen der dort zuletzt beigesetzten Person.

4.2. Bestattungsart

Die gewünschte Bestattungsart kann über den Bestattungsort entscheiden. Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Bestattungsart.

4.3. Auswahl Grabstätte / Friedhof

Zur Auswahl einer Grabstätte vereibaren wir immer einen Termin auf dem Friedhof. Damit Sie einen Eindruck von dem Friedhof und den Grabstätte bekommen, wird immer ein Termin vor Ort und in Begleitung der Friedhofsverwaltung durchgeführt. Bei diesem Termin müssen Sie noch keine endgültige Entscheidung über eine Grabstätte treffen, sondern können die Eindrücke immer ersteinmal auf sich wirken lassen. Informationen zu Friedhöfen in Darmstadt und dem Landkreis finden Sie auf unserer Seite Friedhofshilfe.

4.4. Trauerfeier

Nach Auswahl der Grabstätte ist zu überlegen, ob auf diesem Friedhof auch die Trauerfeier stattfinden soll. Alternativ kann eine Trauerfeier auf jedem Friedhof, in der Gemeindekirche oder in unseren Räumlichkeiten stattfinden. Begleitet wird die Trauerfeier von Ihrem Gemeindepfarrer-/in oder einem freireligiösen Redner. Die Trauerfeier kann auch durch Ansprachen und oder Nachrufe aus dem Familien- und Freundeskreis gestaltet werden.

4.5. Zeitungsanzeige / Trauerdruck

Traditionell wird der Termin einer Trauerfeier/Beerdigung in Form einer gestaltenen Anzeige in der Tageszeitung bekannt gegeben. Im Raum Darmstadt ist dies das Darmstädter Echo und oder die jeweiligen Stadtteilzeitungen. Personen die nicht über die Tageszeitung zu erreichen sind, können in Form einer Trauerdrucksachen angeschrieben werden. Selbstverständlich kann eine Trauerdrucksache eine Zeitungsanzeige ersetzen. Grundsätzlich stehen Sie natürlich vor der Entscheidung, ob die Trauerfeier/Beerdigung öffentlich bekannt gegeben werden soll oder im ensgten Familien- und Freundeskreis stattfinden soll. Wir beraten Sie bei der Formulierung und der Gestaltung der Traueranzeigen und übernehmen die entsprechende Kommunikation mit der Tageszeitung. Trauerdrucksachen können wir gerne durch adressieren und frankieren versandfertig an Sie übergeben.

4.6. Blumendekoration / Floristik

Beispiele für Blumenschmuck finden Sie auf unserer Seite Trauerfloristik

4.7. Trauermusik

Beispiele für Musikstücke für eine Trauerfeier finden Sie auf unserer Seite Trauermusik

4.8. Traueranzeige/Trauerdruck

Der Termin der Trauerfeier / Bestattung kann über eine Anzeige in der Tageszeitung bekannt gegeben werden. Freunde und Bekannte welche nicht im Erscheinungsraum der Tageszeitung leben, können durch den Versand von Trauerdrucksachen benachrichtigt werden. Diese Trauerdrucksachen werden direkt bei uns im Haus erstellt. Aufwendige 4-Farb Druckvorgaben können wir innerhalb von 24 Stunden durch unseren Partner Lasertyp in Darmstadt erstellen lassen. Gemeinsam formulieren wir anhand unserer Mustervorlagen Ihre individuelle Traueranzeige / Trauerdrucksache.

4.9. Traueressen

Wir beraten Sie über die örtliche Gastronie, welche für ein Treffen nach einer Trauerfeier in Frage kommen. Gerne organisieren wir auch eine Zusammenkunft bei Ihnen zuhause über örtliche Cateringanbieter.

5. Sargauswahl

Unabhängig von der Bestattungsart wird in Hessen immer ein Sarg für eine Bestattung benötigt. Alle Sarg- und Holzarten in unserem Sortiment sind sowohl für die Erd- und Feuerbestattung zugelassen. Unterscheidungmerkmale eines Sarges sind die Holzart, die Farb- und Formgebung. Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir neben der Qualität ganz besonders auf die räumliche Nähe zu unserem Haus. Durch die veränderten wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland sind Särge leider zu einer Handelsware geworden. Dies bedeutet, dass die überwiegende Sargproduktion nicht mehr in Deutschland stattfindet.

Aktuell bemühen und unterstützen wir verstärkt die Sargproduktion in Deutschland. Dies sehen wir unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Darunter verstehen wir den Erhalt des Handwerks in Deutschland, kurze Produktion und Lieferwege und als wichtigsten Punkt die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland. In unseren Ausstellungsräumen können wir Ihnen nur einen begrenzten Überblick über die Vielfältigkeit der möglichen Sargmodelle geben. Daher finden Sie unter sargauswahl.dechert-bestattungen.de unser gesamtes Sortiment.

6. Meldungen bei Versicherungen und Institutionen

Alle wichtige Meldungen bei Behörden, Versicherungen und Institutionen können von uns erledigt werden. Durch unsere Erfahrungen wissen wir, welche Stellen gekündigt bzw. umgemeldet werden müssen. Die wichtigsten Meldungen bei der Sozialversicherungsträgern erfolgen immer innerhalb unseres Serviceangebotes. Hierzu zählt unter anderem die Beantragung der Überbrückungszahlung der Deutschen Rentenversicherung sowie die Terminierung zum Antrag auf eine Witwen- bzw. Witwerrente.

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