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der Trauerfall ist eingetreten

Ein Trauerfall ist eingetreten und Sie möchten sich über alle notwendigen Schritte und Häufige Fragen informieren...

Was ist, wenn ich nachts oder am Wochenende Hilfe brauche?

Ein Todesfall kann jederzeit eintreten – auch nachts, an Wochenenden oder an Feiertagen. Der Ablauf bleibt jedoch gleich: Zuerst muss ein Arzt den Tod feststellen, anschließend können Sie ein Bestattungsunternehmen anrufen. Wir sind rund um die Uhr erreichbar, beraten telefonisch und organisieren bei Bedarf zeitnah eine Überführung.

Was passiert, wenn der Todesfall im Krankenhaus oder Pflegeheim eintritt?

Verstirbt ein Mensch im Krankenhaus, Pflegeheim oder Seniorenheim, kümmert sich die Einrichtung in der Regel um die ärztliche Feststellung des Todes und die ersten Formalitäten. Angehörige erhalten eine Information und können anschließend frei das Bestattungsunternehmen ihrer Wahl beauftragen, um die Überführung, die Abschiednahme und alle weiteren Schritte zu planen.

Gibt es Situationen, in denen ich zusätzlich die Polizei rufen muss?

Bei einem erwarteten, natürlichen Tod ist die Polizei normalerweise nicht erforderlich. Besteht jedoch der Verdacht auf einen nicht natürlichen Tod – etwa nach einem Unfall, einem Sturz oder bei unklarer Situation –, informiert der Arzt die Polizei oder Sie wählen selbst den Notruf 110. Die Polizei leitet dann die notwendigen Ermittlungen ein, bevor eine Bestattung vorbereitet werden kann.

Darf ich nach dem Tod noch Zeit allein mit meinem Angehörigen verbringen?

Ja, nach der ärztlichen Feststellung des Todes dürfen Sie sich in aller Ruhe von Ihrem Angehörigen verabschieden. Viele Menschen erleben es als sehr tröstlich, am Bett zu sitzen, die Hand zu halten oder ein kleines Ritual zu gestalten. Die Überführung durch unser Institut wird erst dann veranlasst, wenn Sie dazu bereit sind und alle Fragen in Ruhe geklärt wurden.

Darf ich meinen verstorbenen Angehörigen berühren?

Ja, in der Regel ist es voll­kom­men unge­fährlich, eine verstorbene Person zu be­rühren. Nur wenn der Ver­storbene vor seinem Tod eine gefähr­liche, anste­ckende Krank­heit hatte, sodass Sie bereits zu Leb­zei­ten keinen direkten Kon­takt haben konnten, sollten Sie auch nach dem Tod von Be­rüh­run­gen absehen. Im Zwei­fel erkun­digen Sie sich in diesem Fall beim zuletzt be­han­deln­den Arzt. Wenn Sie sich jetzt fragen: Und was ist mit dem "Lei­chen­gift"? Keine Sorge, das gibt es gar nicht. Als „Leichen­gift“ werden fälsch­licher­weise die Ptomaine bezeichnet, die nach dem frei­gesetzt werden und haben jedoch keine gesund­heitsge­fährden­de Wirkung.

Können Verstorbene in der eigenen Kleidung bestattet werden?

Ja, grund­sätzlich ist es mög­lich in der eigenen Kleidung zu bestatten. Es kann auch bei der Ab­schied­nahme hilf­reich sein, wenn Sie Ihrem Ange­hörigen so gegen­über treten können, wie Sie ihn zu Leb­zeiten kannten. Ist eine Feuer­bestat­tung ge­plant, sollte die Kleidung jedoch aus natür­lichen Materi­alien bestehen, wie etwa Baum­wolle, Leinen, Wolle, Seide oder Mais­stärke. Auf Kleidungsstücke wie beispielsweise Schuhe, die ganz oder zum Teil aus Gummi oder PVC bestehen, sollte verzichtet werden.

Können auch Frauen von Frauen versorgt, angezogen und gewaschen werden?

Ja, ob aus per­sön­lichen oder reli­gi­ösen Grün­den der Wunsch be­steht, dass eine Ver­stor­bene von einer Frau für die letzte Reise vor­berei­tet wird – es ist uns ein An­lie­gen, diesem Wunsch nach­zu­kommen.

Wie kann ich den Raum für einen Abschied Zuhause vorbereiten?

Für eine Hausaufbahrung eignet sich ein ruhiger, eher kühler Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung. Lüften Sie vorab gut, schließen Sie danach weitgehend die Fenster und vermeiden Sie starke Temperaturwechsel. Eine schlichte Ausstattung mit einem Laken, einer Kerze, Fotos oder persönlichen Gegenständen schafft eine würdevolle Atmosphäre, in der Angehörige Abschied nehmen können.

Kann ich Kinder in die Abschiednahme Zuhause mit einbeziehen?

Kinder dürfen in die Abschiednahme einbezogen werden, wenn sie das möchten und behutsam darauf vorbereitet werden. Ehrliche, einfache Worte helfen ihnen, das Geschehen zu verstehen, ohne sie zu überfordern. Ob ein Kind den Verstorbenen sehen oder an der Beisetzung teilnehmen möchte, sollte immer freiwillig sein; begleitende Erklärungen und Rituale geben Sicherheit.

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