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Firmengeschichte · Kapitel 3

Dieter Dechert – Leidenschaft als Antrieb.

Nach dem Tod des Großvaters übernahm Dieter Dechert das Unternehmen. Er legte den Fokus auf das Bestattungshandwerk – und schuf mit dem ersten privaten Abschiedsraum Deutschlands den Grundstein einer neuen Bestattungskultur.

Dieter Dechert, dritte Generation DECHERT Bestattungen

Dieter Dechert – dritte Generation

Ab 1978

Dieter Dechert übernimmt die Verantwortung.

Nach dem Tod unseres Großvaters August Dechert im Jahr 1978 wurde unser Familienunternehmen von unserem Vater Dieter Dechert weitergeführt. Er war bereits seit 1961 im Unternehmen tätig. Er lernte unsere Mutter Rosemarie in Bessungen kennen – beide heirateten 1964 in Darmstadt. Gemeinsam mit ihren vier Kindern wohnten sie in der Ludwigshöhstraße 48.

Mit der Unterstützung unserer Mutter und seiner Schwester Wilhelmine wurde der Fokus immer stärker auf das Thema Bestattung gelegt. Unser Vater lebte für den Beruf des Bestatters und setzte in vielen Bereichen neue Maßstäbe in diesem sehr traditionellen Beruf.

Ihm war es immer wichtig: Was man tut, wird mit Leidenschaft getan. Diese Haltung wurde zur Motivation für die gesamte weitere Unternehmensentwicklung.

1961
Eintritt in das Unternehmen
1978
Übernahme der Führung
1982
Schließung der Tankstelle
1985
Erster Mercedes-Bestattungswagen in Silber
1986
Erster privater Abschiedsraum Deutschlands
Einfahrt Ludwigshöhstraße, 1970er Jahre

Ludwigshöhstraße 46 in den frühen 1970er Jahren

1970er Jahre

Bestattung rückt in den Mittelpunkt.

Anfang der 1970er Jahre war das Geschehen auf dem Grundstück noch durch die Tankstelle, die Wagenpflege und die Chauffeur-Dienste geprägt. Unser Vater war in allen Bereichen tätig – von der Pflege des eigenen Fuhrparks bis zur Betreuung der Kundschaft.

Es war für ihn nie von Bedeutung, welchen Stellenwert eine Tätigkeit im Unternehmen hatte. Diese Haltung – bedingungslose Leidenschaft für jede Aufgabe – prägt unser Unternehmen bis heute.

Umbau Ludwigshöhstraße 1984

Umbauarbeiten auf dem Grundstück · 1984

1982–1984

Klare Neuausrichtung auf die Bestattung.

1982 wurde die Tankstelle geschlossen – teils wegen gestiegener Umweltauflagen, teils wegen der Konkurrenz neu eröffneter Tankstellen in Darmstadt. 1984 folgte die größere Renovierung des Geländes: Die Hebebühne auf der Freifläche wurde rückgebaut.

Zu dieser Zeit war Markus Dechert bereits im Unternehmen tätig und begleitete tatkräftig die Umbauarbeiten – ein frühes Zeichen der generationellen Übergabe.

Erster Mercedes-Benz Bestattungswagen in Silber, 1985

Erster Mercedes-Benz Bestattungswagen in Silber · 1985

1985

Der erste silberne Bestattungswagen Deutschlands.

1985 wurde der erste Bestattungswagen der Marke Mercedes-Benz in den Fuhrpark aufgenommen. Die Außenfarbe in Silber war eine absolute Besonderheit – Bestattungsfahrzeuge waren damals ausnahmslos schwarz lackiert.

Unser Vater ließ das Fahrzeug in Bremen vom Karosseriebauer Pollmann herstellen. Die Besonderheit: Farbgebung in Silber, Fenster-Seitenverkleidung in dezenten Blautönen. Es war eines der ersten nicht-schwarz-lackierten Bestattungsfahrzeuge überhaupt. Ab diesem Zeitpunkt wurden alle Fahrzeuge des Unternehmens in Silber bestellt.

1986 – Eine Pionierleistung für ganz Deutschland

Der erste Abschiedsraum außerhalb der Friedhöfe.

1986 renovierte unser Vater den Außenbereich des Grundstücks Ludwigshöhstraße 48. Mit Unterstützung seines Berufskollegen und Freundes Detlef Rech aus Mainz und der Rechtsberatung durch den Bundesverband deutscher Bestatter erhielt unser Vater die Genehmigung für den ersten Abschiedsraum außerhalb öffentlicher Friedhöfe in Deutschland.

Damit legte Dieter Dechert den Grundstein für eine neue Art der Bestattungskultur – die heute für alle Bestatter eine Selbstverständlichkeit ist.

Neugestaltung Ludwigshöhstraße 48

Neugestaltung Ludwigshöhstraße 48

Kapelle für Abschiednahme am Sarg – erster privater Abschiedsraum Deutschlands

Kapelle für Abschiednahme am Sarg – Deutschlands erster privater Abschiedsraum

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