Nach dem frühen Tod des Vaters übernahmen Markus und Michael Dechert 1995 die Verantwortung. Sie wurden die ersten zertifizierten Bestatter im Landkreis – und prägten das Haus mit Trauerbegeleitung, individuellen Abschieden und einer Werkstatt für trauernde Kinder.
Veranstaltungsposter Jorgos Canacakis · DECHERT Bestattungen Darmstadt
Durch den frühen Tod unseres Vaters im Jahr 1995 stellten wir uns der Verantwortung und führten das Bestattungsunternehmen weiter. Markus hatte bereits seine kaufmännische Ausbildung im elterlichen Unternehmen abgeschlossen, Michael war ebenfalls bereits tätig.
1996 und 1997 absolvierten beide Brüder ihre zertifizierte Ausbildung zum fachgeprüften Bestatter – als erstes Unternehmen im Landkreis Darmstadt mit diesem Fachzeichen des Bundesverbands deutscher Bestatter e.V.
Die eigene Erfahrung mit dem frühen Verlust des Vaters prägte die Unternehmensausrichtung nachhaltig. Wir engagierten den Trauerredner und Trauerbegleiter Wolfgang Eifler, um den Trauerbegleiter Jorgos Canacakis nach Darmstadt zu bringen. Bei dieser Veranstaltung präsentierte Axel Baudach erstmals öffentlich das Konzept des Friedwalds.
Markus und Michael, Jorgos Canacakis, Wolfgang Eifler
Vortrag Jorgos Canacakis
Axel Baudach mit dem Konzept Friedwald
Neugestalteter Beratungsraum · 1998
1998 wurden die Büroräume grundlegend renoviert. Das Erdgeschoss der Ludwigshöhstraße 46 wurde vollständig für Kundengespräche genutzt, das erste Obergeschoss für administrative Tätigkeiten.
Mitra Dechert gestaltete den Beratungsraum mit einer neuen Farbgebung – ein Zeichen, dass Beratung bei DECHERT mehr als ein formales Gespräch ist: ein Ort des Vertrauens und der Ruhe.
Im Jahr 2000 begleitete das Unternehmen die Beisetzung von Dr. Dagmar Morgan. Die Trauerfeier wurde außergewöhnlich gestaltet – mit einer einzigartigen Sargform und einem durchdachten Farbkonzept, das das Leben und die Persönlichkeit der Verstorbenen widerspiegelte.
Dr. Dagmar Morgan
Dr. Dagmar Morgan war die erste Frauenbeauftragte des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Ihr Name steht für vorbildliche und neue Wege zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen. Seit 2006 wird zu ihren Ehren ein Preis für Chancengleichheit vergeben.
Trauerwerkstatt für Kinder und Jugendliche · Ober-Ramstadt 2002
2002 eröffnete Mitra Dechert in Ober-Ramstadt die Trauerwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Das Angebot ermöglichte Kindern, aktiv bei der Trauerfeier teilzunehmen – etwa durch das Bemalen von Urnen oder Särgen, um Gefühle auszudrücken und Erinnerungen lebendig zu halten.
Das Angebot war weit seiner Zeit voraus: Kinder als aktive Teilnehmer des Abschieds, nicht als Zuschauer, die ferngehalten werden.
Ausstellung · 2002
2002
Vorträge & Veranstaltungen
2005 wurde der Außenbereich renoviert – mit Grünbepflanzung und einem Ausstellungsbereich. Eine enge Kooperation mit dem Steinmetz Thomas Götz entstand, die später durch seinen Sohn Mathias fortgeführt wurde.
Die Tradition der Marke Mercedes-Benz in Silber wurde mit dem Fuhrpark fortgesetzt. Die Brüder bauten das Veranstaltungsangebot weiter aus – mit Vorträgen zu Trauer, Abschied und Vorsorge, die heute ein fester Bestandteil des Hauses sind.
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